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Pollonaruwa,Stadt der Könige

Unheimliches geschieht auf der paradiesischen Insel Ceylon. Seit geraumer Zeit. Kleinkinder, in den Dörfern aus der Umgebung einer uralten Dschungelstadt geboren, verschwinden. Plötzlich. Auf Nimmerwiedersehen.Von den Dreikäsehochs fehlt jede Spur.

Die verhärmten Eltern und Angehörigen der Verschollenen haben auch alle Hoffnung, sie jemals wieder in die Arme zu schließen, mit dem altbekannten asiatischen Fatalismus aufgegeben.

Nicht ohne Grund. Denn Unheimliches steckt dahinter.

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„Wir konnten nicht umhin, uns zu fügen. Nur weg aus der unheimlichen Grube. Ob unten in der Grube oder oben, wir waren unseren Feinden auf Gedeih und Verderb geliefert, darüber waren wir uns im klaren. So fügten wir uns denn, und wir wurden sofort hinaufgezogen.

Wir standen nun auf dem staubigen steinernen Boden einer ausgedehnten, zum Teil unbedeckten Halle. Sie mochte ehemals zu einem Palast gehört haben, dessen Ruinen inmitten eines verschütteten und eingestürzten Gebäudekomplexes herumlagen. Reich verzierte Atlanten - Symbole einer einzigartigen Kunst - und einfache Stützpfeiler überragten, schräg oder geradestehend, schiefe Brüstungen und seit Jahrhunderten zerbröckelnde Mauern.

Mir schwindelte, und Rolf war auch nicht besser dran. Nach der unsanften Behandlung unserer Schädel war eine mittlere Gehirnerschütterung nicht von der Hand zu weisen.

Einem guten Dutzend von halbnackten braunhäutigen Kerlen standen wir auf wackeligen Beinen gegenüber. Sie hatten nur dunkle, bauschige Kniehosen und Turbane an. Alle waren barfuß. Die geschliffenen Krummdolche und die Schwerter in ihren Händen blitzten gefährlich. Sie verhießen nichts Gutes. Noch gefährlicher funkelten die dunklen Augen in den vor heimlicher, grausamer Vorfreude verzerrten häßlichen Galgenvogelgesichtern.“